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Sauna oder Dampfbad

Wo schwitze ich am besten?

Dampfbad Besonders in der kalten, ungemütlichen Jahreszeit, wo Erkältungen und Frierattacken auf uns lauern, zieht es die Menschen an Orte der Wärme und Entspannung. Was liegt da näher, als eine Sauna oder ein Dampfbad aufzusuchen!

Doch welche Schwitzmethode empfiehlt sich konkret - Sauna oder Dampfbad?

Dies hängt zum einen von ihrem Anspruch an das Schwitzvergnügen ab. Die Sauna der finnischen Variante sorgt mit Temperaturen um die 90 Grad Celsius für eine effektive Abhärtung gegen Krankheitserreger, stimuliert das Immunsystem und trainiert durch den abwechselnden Rhythmus von Hitze und Kälte das Herz-Kreislauf-System.



Viele Menschen fühlen sich jedoch bei solch hohen Temperaturen nicht wohl oder verspüren sogar Schwindel und Atemnot. In diesem Fall empfiehlt sich eher der Besuch einer Biosauna mit hoher Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent und gemäßigten Temperaturen von 60 Grad Celsius bzw. eines Dampfbades mit nahezu 100 Prozent Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um die 40 Grad Celsius. In diesen Bädern kann man dann auch länger verweilen und sich ausgiebig entspannen. Auch eignen sich Bio- und Dampfsauna zur kosmetischen Pflege der Haut, indem die Poren geöffnet und gereinigt werden.

In jedem Fall üben all diese Varianten einen positiven Effekt auf die körperliche und psychische Gesundheit aus. Es ist demnach durchaus legitim, sich bei bekannter Hitzesensibilität oder Kreislaufschwäche eher in ein gemäßigtes Schwitzbad zu begeben und auf den Besuch einer finnischen Sauna zu verzichten.

Zudem bietet sich auch noch eine Alternative zu einer strikten Entscheidung, in welche Sauna man gehen sollte, an. In diesem Fall kombiniert man die Saunabäder mit ihren verschieden Temperaturen - dies ist vor allem in großen Saulandschaften möglich, die über mehrere Saunaformen verfügen. Zum Einstieg begibt man sich in eine Dampfsauna, auf deren Besuch eine kurze Abkühlungs- und Ruhephase folgt. Danach hält man sich in der etwas höher temperierten Biosauna auf, bevor man sich - wiederum nach einer kleinen Pause - in die finnische Sauna begibt. Dieses Verfahren ermöglicht eine langsame Heranführung des Körpers an die höher werdenden Temperaturen und wird generell als besonders Kreislauf schonend beschrieben.