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Richtig saunieren in der eigenen Heimsauna

Wellness Sauna HeimsaunaHier erhalten Sie als Saunagänger zahlreiche Tipps und Tricks, wie Sie richtig Saunieren und dabei gesund und rund um in Ihrer Sauna zu Hause entspannen.

Das Besuchen der Sauna sollte in erster Linie dazu beitragen, dass unser Körper und Geist gestärkt wird. Alltagsstress, viel Arbeit und wenig Freizeit, führen zu einem unausgeglichenen Körper, der stets auf der Suche nach etwas Entspannung ist. Die Heimsauna kann Ihnen dabei helfen Ihren Blutkreislauf anzukurbeln, Verspannungen zu lösen und den Körper richtig zu entschlacken. Durch das Saunieren können Sie sich und Ihrem Körper mehr Ruhe gönnen.

Erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie sich in der Sauna verhalten, wie Sie eine eigene Sauna bauen können und welche unterschiedlichen Saunatypen es gibt. Wir stellen Ihnen gute Produkte für die Sauna für Zuhause vor. Aber auch Tipps im Umgang mit verschiedenen Komplikationen, wie eine Erkältung in der Sauna, Schwanger in die Sauna oder der eigene Saunabau werden auf unserem Saunaportal behandelt.

Unsere Saunafibel dient jedoch ausschließlich als Empfehlung! Jeder Mensch entwickelt im Laufe der Zeit ganz eigene und individuelle Saunarituale. Diese gilt es zu erkunden und sich dem eigenen Saunarhythmus anzupassen. Vor Beginn des ersten Saunabesuches sollte ein Arzt konsultiert werden.

Lassen Sie sich fallen und entspannen und relaxen Sie in Ihrer Saunaoase zu Hause!

Spezielle Saunaarten

Finnische Sauna

Finnische Sauna

Finnische Sauna

Die finnische Sauna ist der Klassiker und unter den Saunen. Die wahre Saunatradition kam aus Finnland und verbreitete sich nach ganz Europa. Wenn es auch viel früher schon Saunen gab, wie z.B. bei den alten Römern, so gab es doch keine Nation, bei der das Saunieren so flächendeckend zum Alltag dazugehörte wie bei den Finnen. Traditionell besteht die finnische Sauna aus nordischer Fichte und wurde mit Holz beheizt. Nach der Sauna ging es dann in den Schnee oder man wagte den Sprung ins kalte Wasser eines nahe gelegenen Sees oder in eine Badetonne.

Ganz so muss das Saunieren heute in der Finnischen Heimsauna nicht mehr erfolgen. Es gibt die finnische Sauna für das heimische Bad oder den heimischen Spa Bereich mit viel Komfort und Extras. Auch gibt es andere Alternativen für einen Saunaofen für die Sauna für Zuhause.

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Wie die finnische Sauna genau abläuft, was man beim Kauf dieser Heimsauna beachten sollte und welche Modelle es gibt, erfahren Sie hier.

Hier geht es zur finnischen Sauna

Infrarotkabine

Die Infrarotkabine kann mit der klassischen Heimsauna gut mithalten. All die positiven Wirkungen auf den menschlichen Körper, die einem Saunabesuch zugeschrieben werden, kann sie auch aufwarten. Die Wärme entspannt hier ebenfalls den Körper, die Muskulatur und die Psyche. Stress wird abgebaut. Das Schwitzen entschlackt. Das Immunsystem wird auch hier gestärkt und Herz- und Kreislauferkrankungen werden vorgebeugt.

Die Infrarotkabinen sind heute kleine Luxus-Oasen, ausgestattet mit Musik, Sternenhimmel, Aroma- und oder Farbtherapie.

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Wie die Entspannung in der Infrarotkabine abläuft, welche Infrarotkabinen es gibt und was man beim Kauf dieser beachten sollte, erfahren Sie hier.

Hier geht es zu den Infrarotkabinen

Dampfsauna – Dampfdusche

Viel Luxus kann auch die Dampfdusche oder die Dampfsauna als Heimsauna mitbringen. Die Dampfdusche braucht wenig Platz und passt auch in kleinere Bäder. Es gibt sie als einfache Kombination mit einer Dusche oder sogar mit Whirpool und oder richtiger Dampfsauna, ja sogar noch mit zusätzlicher Wärmekabine ausgestattet.

Den Unterschied zur traditionellen Sauna kann man auf einen Punkt bringen: die Dampfsauna ist nass. Der Wellness und Entspannungseffekt wird durch die feuchte Hitze des Dampfes erzeugt, wogegen die klassische Sauna, wie z.B. die finnische Sauna eine trockene Hitze ist. Beides erzielt einen positiven Effekt auf den Körper. Je nach Vorlieben und räumlichen Gegebenheiten kann die Entscheidung für die eine oder andere Variante der Heimsauna gefällt werden.

 

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Alles rund um das Thema Dampfdusche und Dampfsauna mit noch mehr Informationen über die Vorteile des Dampfes und mögliche Modelle für die Heimsauna erfahren Sie hier.

Zu den Dampfduschen und zur Dampfsauna

Gartensauna

Wer im Haus keinen Platz für die Heimsauna hat, aber über einen Garten verfügt, kann seinen Sauna Wellnessbereich auch dort aufbauen. Es gibt hier viele Gartensauna – Varianten auf dem Markt, ganze Saunahäuser, klassische Gartensaunen im finnischen Stil, ganz modern oder auch in Fassoptik. Die Fasssauna mit ihrer besonderen, urigen Form, bietet ein platzsparendes und originelles Saunaambiente im heimischen Garten. Durch ihre Holzoptik und verschieden farbige Dachschindeln und vieles mehr, was heute von den Herstellern möglich gemacht wird, kann sich diese Art von Heimsauna in jede Gartenlandschaft harmonisch einfügen.

 

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Was man alles Wichtige beim Aufbau einer Gartensauna beachten muss, welche Modelle es gibt und welche Kaufkriterien wichtig sind, erfahren Sie hier.

Zur den Gartensaunen

Saunaofen als Herzstück der Sauna

Egal ob eine Sauna im Garten oder eine finnische Sauna im eigenen Bad oder im Spa Bereich im Keller, ein Saunaofen wird für diese Arten von Heimsaunen benötigt. Auch hier gibt es verschiedene Varianten, mit denen man die Sauna zu Hause so richtig aufheizen kann. Vom Elektroofen über Gas bis hin zu einem klassischen Holzofen ist alles möglich. Ebenfalls gibt es Kombi-Öfen, z.B. aus einem Elektro Saunaofen und einem Verdampfer.

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Welche Öfen für die Heimsauna in Frage kommen und welche Kaufkriterien man hier anlegen sollte, herfahren Sie hier.

Zu den Saunaöfen

Whirlpool

Whirlpool im Garten

Whirlpool im Garten

In einem Whirlpool können Sie nicht nur entspannen, sondern sich auch so richtig vom Wasser durchmassieren lassen. Und das ganz individuell in einer Stärke, die gerade Ihren Körper in diesem Augenblick gut tut. Ein Whirlpool ist noch einfacher als eine Heimsauna in das heimische Bad integrierbar, sofern etwas Platz vorhanden ist. Wer diesen dort nicht hat, kann auf einen Whirlpool für den Garten zurückgreifen.

Für den Outdoor Bereich gibt es recht unkompliziert aufbaubare, aufblasbare Whirpools. Wer es mag, kann sich dort auch im Winter ein einzigartiges Wellnesserlebnis schaffen. Oder aber, der Pool wird über Winter abgebaut und eingelagert, ganz wie man es für sich entscheidet. Ein Whirlpool bedarf keiner hohen Pflege. Dafür bringen die modernen Whirlpools oft eine richtige Luxus Ausstattung mit. Musik und Farbenspiel sind heute fast überall mit dabei. Auch kann der Whirlpool, wie auch die Heimsauna für die Aromatherapie mit Ätherischen Ölen genutzt werden.

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Mehr Informationen zum Whirlpool, zu den einzelnen Produkten und einen Kaufratgeber finden Sie hier.

Zum Innenwhirlpool   Zum Außenwhirlpool

Banja

Ein original-russisches Dampfbad

BirkenreisigNicht nur die Finnen und die Schweden wissen ein Dampfbad zu schätzen, auch die russische Bevölkerung hat schon vor langer Zeit die Vorzüge eines Dampfbades erkannt. Es hat sich eine eigene Badekultur rund um die Nutzung der sogenannten Banjas, wie die russischen Dampfbäder genannt werden, entwickelt.

Die Temperaturen innerhalb einer Banja gleichen den Temperaturen innerhalb einer finnischen Sauna, sie liegen zwischen 80 und 100 Grad Celsius. Durch regelmäßige Aufgüsse, bei denen sehr viel Wasser verwendet wird, wird die Luftfeuchtigkeit innerhalb der Banja konstant hoch gehalten, um die Wirkung der Hitze zu optimieren. Traditionelle wird die Banja mit einem Holzofen beheizt. Idealerweise besteht die Banja nicht nur aus einem Raum, sondern aus dreien: dem eigentlichen Dampfraum, dem Umkleideraum und aus einem Entspannungsraum. Diese Form der Banja wird allerdings eher der Moderne zugerechnet, aber auch traditionelle Banjas können mit einem Obergeschoss ausgestattet sein, das als Umkleide und Ruhebereich genutzt wurde.

Der Besuch einer Banja – Der Ablauf

Bevor die Banja, also die russische Heimsauna basierend auf Dampf, aufgesucht wird, steht eine reinigende Dusche auf dem Programm. In traditionellen Anlagen stehen in dem Waschraum Eimer mit kaltem Wasser bereit, das mit heißem Wasser, das gezapft werden kann, angereichert wird. Nach einer gründlichen Reinigung wird der Dampfraum aufgesucht. Der erste Gang dient zur Akklimatisierung und sollte nicht zu lange andauern, auf den Einsatz von Veniks sollte zunächst verzichtet werden. Im Anschluss an den ersten Gang folgt eine längere Ruhephase im Ruheraum. Dieser ist häufig mit Stühlen und Tischen ausgestattet, Besucher können hier kleine Snacks, Tee oder auch Bier zu sich nehmen. Wer allerdings einen weiteren Gang in die Banja anschließen möchte, sollte auf den übermäßigen Konsum von Alkohol oder Speisen jeglicher Art warten, bis auch der letzte Besuch des Dampfraumes absolviert wurde.

Bei jedem weiteren Gang in die Banja, können die sogenannten Veniks eingesetzt werden. Dies sind Zweige aus Birkenholz, Eichenholz oder auch Tannenzweige, die sanft auf die Haut geschlagen werden. Dieser Vorgang soll die Durchblutung zusätzlich anregen. Ein optimaler Banja-Besuch besteht aus drei Gängen von etwa 10-15 Minuten in die Dampfkammer mit entsprechenden Ruhephasen.

Nach dem Besuch einer Banja fühlt man sich tiefenentspannt und gestärkt für den wartenden Alltag.

Die Biosauna – Die Kreislauf schonende Saunaalternative

Öl für die Heimische SaunaViele interessierte Menschen scheuen den Besuch einer Sauna aufgrund der hohen Temperaturen und der vermeintlichen Belastung auf das Herz-Kreislaufsystem. Zwar ist diese Sorge im Allgemeinen völlig unbegründet, dennoch existiert für Liebhaber der gemäßigten Wärme die Möglichkeit, anstelle der klassischen Sauna oder der Heimsauna in den eigenen vier Wänden eine Biosauna zu besuchen.

Die Biosauna, häufig auch als Sanarium® (eingetragener Markenname der Firma Klafs GmbH & Co.KG) bezeichnet, wird auf eine konstante Temperatur im Bereich zwischen 40 und 60 Grad Celsius erwärmt und produziert eine hohe Luftfeuchtigkeit. Damit verlängert sich auch die mögliche Verweildauer auf bis zu einer halben Stunde. Die Körpertranspiration findet aufgrund der feuchten Luft nahezu in gleichem Maße wie in der klassischen Sauna statt. Der Aufenthalt in einer Biosauna erweist sich bei zwei Saunagängen als effektiv.

Die Biosauna muss jedoch aufgrund der niedrigen Temperaturen auf einen Aufguss wie bei der finnischen Alternative verzichten. Dennoch bietet sich in der entspannenden Atmosphäre der Biosauna die Bereitstellung von Gefäßen mit ätherischen Ölen an, die ihre stimulierende Duftwirkung somit im gesamten Saunaraum verteilen können. Angereichert mit Essenzen von Thymian, Zitrone oder auch Lavendel und Kamille wirkt die Aromatherapie stimulierend auf die Atemwege und fördert den Entspannungsprozess.

Darüber hinaus bietet sich in der Biosauna die Integrierung von farbigen Lichtspots an, die je nach Geschmack und Stimmung rote, grüne oder gelbe Lichteffekte erzeugen und den Hormonhaushalt positiv beeinflussen können.

Die Biosauna eignet sich als sanfte Alternative zur klassischen Sauna besonders für Menschen mit bekannter Kreislaufempfindlichkeit und allgemein für jene, die den Saunaaufenthalt vor allem zur Entspannung bei Wohlfühltemperaturen nutzen möchten. Der regelmäßige Besuch einer Biosauna kann sich in manchen Fällen sogar als Blutdruck regulierend auswirken.

Erdsauna – Onsen

Wellness auf Japanisch

Die Badekultur ist fest in den japanischen Alltag integriert. Schon seit der Nara-Zeit (710-794), sind in Japan öffentliche Bäder bekannt. Eine besondere Form der sogenannten Sents, ist das Onsen. Das Onsen unterscheidet sich dahingehend von einem Sent, dass es ausschließlich mit dem Wasser einer Quelle vulkanischen Ursprungs gefüllt werden darf. An vulkanischen Quellen mangelt es in Japan nicht – das Land liegt auf vulkanisch aktivem Gebiet. Das Wasser der Vulkanquellen ist angereichert mit zahlreichen Mineralien. Auch Schwefelquellen sind keine Seltenheit.

Orte, die mehrere vulkanische Quellen aufweisen, gelten als Kurorte und werden auf japanischen Landkarten mit einem speziellen Symbol gekennzeichnet. In diesen Orten finden sich häufig sogenannte Ryokans, traditionelle japanische Gasthäuser, die mit einem Onsen, manchmal auch mit einem Rotemburu (ein Onsen im Außenbereich, oft mit traumhaftem Ausblick), ausgestattet sind. Die Wassertemperatur beträgt in der Regel um die 40 Grad Celsius, ein längeres Bad sollte in derartig heißem Wasser vermieden werden. Einem Bad in einem Onsen sagt man heilende und entspannende Wirkung nach.

Onsen – Vollendete japanische Badetradition

Wer in Japan Sushimeister werden möchte, der beginnt zunächst mit einer Ausbildung zum Reiskoch. Diese dauert, sofern ein gewisses Talent vorhanden ist, zehn Jahre. So penibel sind Japaner nicht nur bei der Zubereitung ihrer Speisen, auch der Besuch eines öffentlichen Bades (Sent) oder eines traditionellen Onsens, unterliegt strikten Regeln, die auch der Gaijin (Nicht-Japaner) beherzigen sollte.

Die Schuhe sind bereits im Eingangsbereich auszuziehen, eine kleine Holzstufe dient als Erinnerung an diesen unumgänglichen Vorgang. Die Kleidung wird in der Umkleide abgelegt und in Körben verstaut. Der Badebereich wird lediglich mit einem kleinen Handtuch bewaffnet betreten. Bevor es in die heiße Quelle geht, muss geduscht werden. Dies erfolgt auf einem kleinen Schemel sitzend. Gründliches Einseifen und noch gründlicheres Abspülen ist Pflicht. Das kleine Handtuch, das nach dem Duschen als unrein und schmutzig gilt, darf auf keinen Fall mit dem Wasser des Onsens in Kontakt kommen: ansonsten kann es passieren, dass der Bademeister den Badebereich sperrt, um das Wasser abzulassen – keine schöne Erfahrung. Nach dem Bad im Onsen ist auch das Abtrocknen vorgeschrieben, der Umkleidebereich sollte nicht mit feuchter oder nasser Haut betreten werden.

Wer diese Regeln befolgt, kann sich auf entspannte Stunden in einem japanischen Onsen freuen! Wer nach Japan reist und seine Heimsauna vermisst, sollte dort einmal einen Onsen zum Saunieren ausprobieren.

Die Edelsteinsauna – Regenerierende Effekte durch Heilsteine

Edelstein Amethyst Pionierarbeit leistet die noch nicht so stark etablierte Form der Sauna, welche die von Vielen geschätzte Wirkung von Edelsteinen und Halbedelsteinen einsetzt.

Meistens werden für diese Anwendung Amethyste und Quarzsteine über dem Saunaofen zusätzlich zu den Saunasteinen angebracht oder auch direkt dem Aufgusswasser hinzu gegeben, wo diese Mineralien ihre positiv stimulierende Wirkung entfalten sollen. Die Anwendung lässt sich gut in die Heimsauna integrieren.

Ausgehend von der Annahme, dass die Steine negative Energie absorbieren können, schwören Befürworter der Edelsteinsauna auf die Linderung von körperlichen Beschwerden wie Gelenkschmerzen und Rückenleiden sowie auf eine intensivierte Entspannungswirkung.

Dabei sollen die unterschiedlichen Farben der Steine jeweils bestimmte Wirkungen erzielen. Während gelbliche Steine den Energiefluss steigern sollen und rötlichen Exemplaren eine anregende Wirkung nachgesagt wird, gelten vor allem die lila bis violett farbigen Edelsteine als äußerst beliebt und zielen auf einen erhöhten körperlichen und seelischen Reinigungseffekt ab.

Edelsteine für die HeimsaunaDie Saunapraxis besteht innerhalb dieser Variante wie beim klassischen Saunieren in einem Aufguss und der nachfolgenden Abkühlung. Zusätzlich kann man – wie auch bei der klassischen Saunaart – Lichteffekte gezielt einsetzen, um den regenerativen Einfluss des Edelstein-Saunabades auf Körper und Seele zu verstärken. Es bietet sich auch hier der Zusatz von ätherischen Ölen zum Aufgusswasser an, damit sich die Sanabesucher vollends vom Alltagsstress verabschieden können.

Eine wissenschaftlich erwiesene Wirkung kann die Edelsteinsauna noch nicht aufweisen, dennoch berichten viele Begeisterte von der harmonisierenden Kraft der Edelsteine. Zudem ist es nicht von der Hand zu weisen, dass die Heilkraft der Steine schon in vergangenen Kulturen geschätzt und genutzt wurde.

Für Interessierte als auch Skeptiker lohnt sich damit allemal die Probe aufs Exempel! Edelsteine können einfach in der Sauna zu Hause ausprobiert werden.

Das Temazcal

Ein Teil der Saunageschichte

Viele Wellnessideen weisen eine lange Geschichte vor, so auch die Sauna, denn bei der Sauna handelt es sich nicht etwa um eine moderne Erfindung, sondern um eine Errungenschaft, dank welcher sich bereits die Menschen vor vielen Jahrhunderten Erholung gönnen konnten, indem sie ihren Körper freiwillig zum Schwitzen brachten.

Die Sauna hatte damals natürlich weitgehend andere Erscheinungsbilder und auch verschiedene Benutzungshintergründe. Ein interessanter Teil der Saunageschichte ist der Fakt, dass es damals nicht nur in Europa frühe Formen der Saunen gab. Auch auf den amerikanischen Kontinenten schufen sich die Menschen eine Form der Sauna, welche noch heute unter dem Namen Temazcal bekannt ist und auch wieder Anwendung bei Saunafreunden findet, welche neugierig auf diese außergewöhnliche Saunierungsart sind.

Diese Saunaart besitzt ein sehr unscheinliches Äußeres und auf den ersten Blick würde wohl nicht jeder vermuten, dass solch ein Bau für das Saunieren gedacht ist. Die Nutzung eines Temazcals dürfte selbst für regelmäßige Saunabesucher einige Ungewohnheiten mit sich bringen, denn so wird diese Saunaart zum Beispiel nicht wie üblich durch eine große Tür betreten. Menschen, die ein Temazcal mal von innen sehen möchten, müssen sich durch eine kleine Öffnung begeben, die sich am unteren Rand dieser Saunaart befindet und ein wenig an eine geöffnete Klappe für ein Haustier erinnert.

Die meisten der ursprünglichen Temazcals dürften nicht viel Platz in Anspruch genommen haben, da sie teilweise lediglich für eine saunierende Person gedacht waren. Allerdings sind auch größere Temazcals bekannt, in denen mehr Menschen Platz hatten und sich in der Hitze erholen konnten. Ähnlich wie bei einigen heutigen Saunen auch, wurde der Besuch des Temazcal üblicherweise ohne Kleidung am Körper vorgenommen. Auch die zeitgleiche Nutzung von Männern und Frauen, falls ausreichend Platz in einem Temazcal vorhanden war, gehört zur Geschichte dieser Saunaart dazu.

Temazcals sollen bei gesundheitlichen Problemen helfen

In der heutigen Zeit werden Saunen und Heimsaunen vor allem als Wellnessgeräte betrachtet, in denen sich die Saunagänger entspannen und in den Genuss von Ruhe kommen können. Das Temazcal wird jedoch eher als Heilmittel angesehen, das wohl in der Lage ist, bei verschiedenen Gesundheitsproblemen Heilung zu verschaffen.

Tatsächlich wird das Temazcal auch heute noch bei diversen gesundheitlichen Gebrechen eingesetzt, wobei angeblich eine Linderung oder Heilung von einigen Gesundheitsproblemen durch die Nutzung eines Temazcals möglich ist. Bei dem Temazcal handelt es sich um eine recht unbekannte Saunaart, die jedoch früh ein Teil der Saunageschichte wurde und selbst heutzutage noch von interessierten Saunafreunden genutzt wird.

Saunazubehör für das anregende Schwitzen

Saunahandtuch für die HeimsaunaZur richtigen Heimsauna gehört nicht nur die Sauna selbst und der Saunaofen. Es gibt viel an Saunazubehör. Man braucht sicher nicht alles für die Sauna zu Hause, aber einige Dinge sind auch hier sehr nützlich.

Die Liste an möglichen Zubehör ist lang. Ein Saunahandtuch und ein Saunatuch zum unterlegen sind Must Haves beim Saunieren. Auch das Saunathermometer und die Saunauhr sind wesentliche Bestandteile für die richtige Anwendung der Sauna zu Hause.

Saunasalz und Ätherische Öle können je nach Geschmack und der Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Aus hygienischen Gründen sollten auch in der Heimsauna zusätzlich zur Einrichtung Fußmatten ausliegen.

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Geschichte der Sauna

Schwitzbaden als Jahrhunderte alte Tradition

Sauna-EimerDas entspannende Schwitzbad im geschlossenen Raum trat seinen Siegeszug seit dem zweiten Weltkrieg von Finnland aus in ganz Europa, später in der ganzen Welt an. Dennoch ist das Saunieren keine finnische Erfindung. Bevor die Heimsauna in deutsche Spa Bereiche Einzug hielt, verging eine lange Zeit.

Archäologische Befunde bestätigen die Existenz von Schwitzzelten und Schwitzritualen im nordamerikanischen Raum – und das noch bevor Christopher Kolumbus den Kontinent betrat. Und auch in der griechischen und römischen Antike erlebte diese Badekultur eine unvorstellbare Blüte. So integrierten die Griechen in ihren Badeanlagen ebenfalls Heißluftbäder und kühlten sich nachfolgend mit Wasser ab.

Die Römer perfektionieren den Baderitus durch technische Verbesserungen des Beheizungssystems und Verglasung der Fenster der Sauna. Die römischen Herrscher und Kaiser zeigten große Ambition, das öffentliche Schwitzbaden zu fördern und die Thermenanlagen mit luxuriöser Ausstattung zu beeindruckender Monumentalität auszubauen.

Es existierten im römischen Zeitalter zwei Formen des Schwitzbades, die sich allgemein durch die Art der Beheizung voneinander unterschieden. Im so genannten Laconicum wurde trocken-heiße Luft nach griechischem Vorbild durch ein Kohlebecken in der Raummitte erzeugt. Gemäßigtere Hitzeeinwirkung herrschte dagegen im überkuppelten Sudacorium , welches indirekt über eine im Raum integrierte Fußbodenheizung, der Hypokaustenheizung, beheizt wurde. Den Abschluss des Baderitus bildete in der römischen Antike der Aufenthalt im kühlen Frigidarium.

Nach dem Untergang des Römischen Reiches fand die Tradition der Sauna
teilweise im islamischen Raum Fortsetzung, wurde im Okzident aber auch wieder zu Beginn des Mittelalters entdeckt. Zu dieser Zeit wurden hölzerne Räume mit Steinöfen beheizt, die als Badestuben bezeichnet wurden. In diesem Zusammenhang leitet sich auch das Wort Stube von „Stieben“, also dem Verdampfen von Wasser ab. Seine eigentliche Verbreitung erlebte das Badestubenwesen jedoch erst mit der Entwicklung moderner Siedlungsformen. In den entstehenden Dörfern und Städten etablierten sich die Badestuben als beliebte Orte der körperlichen Reinigung und des geselligen Zusammentreffens.

Den Niedergang des öffentlichen Badestubewesens leiteten jedoch bald die Verbreitung von Infektionskrankheiten durch unhygienische Verhältnisse und die Missbilligung des mächtigen Klerus ein, welcher die halbnackten Zustände in den Badestuben nicht tolerieren wollte. Während die einst beliebten Badestuben um 1700 im deutschen Raum nahezu verschwunden waren, blieb diese Badetradition in Finnland und Nordrussland bis heute erhalten.

Die Sauna zieht auch in Deutschland ein

Erst in den 1930er Jahren wurde in Deutschland der Versuch gewagt, das Saunawesen als eine Mischung zwischen römischer Schwitzbadtradition und finnischen Saunawesen erneut zu etablieren. Die aufwändigen Anlagen, die aus mehreren Warm- und Heißlufträumen bestanden, waren jedoch zu teuer und konnten sich nicht durchsetzen.

Erst als im Jahr 1936 zu den Olympischen Spielen in Berlin ein Saunahaus auf Wunsch der finnischen Sportler errichtet wurde, berichteten deutsche Zeitungen detailliert über das Phänomen Sauna. Im Zuge dieser neu entstanden Popularität wurde die medizinische Wirkung der Sauna auch von wissenschaftlicher Seite untersucht und bestätigt.

Der Durchbruch der Sauna

Den finalen Durchbruch erlebte das Saunabaden jedoch erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, als zurückkehrende deutsche Soldaten das Saunabaden im finnischen Ausland kennen gelernt hatten und sich nicht selten als Saunabetreiber selbständig machten. Im Gegensatz zu Finnland, wo die Sauna meistens privat genossen wird und im eigenen Heim als Heimsauna eingebaut ist, setzte sich in Deutschland zunächst nur das öffentliche Saunabad durch.

Der ungebrochene Trend zum Saunieren – heute auch in der Heimsauna

Richtig saunieren in der eigenen HeimsaunaHeutzutage ist das Saunieren für viele Deutsche zu einem äußerst beliebten Bestandteil der körperlichen Erholung und Entspannung erwachsen, auf das man selbst im eigenen Zuhause nicht mehr verzichten will.

Die Deutschen besuchen heute gern die Saunen, gehen nach dem Sport noch Saunieren oder haben eine Heimsauna in ihren vier Wänden.

So hat sich die Zahl der Saunabesucher in Deutschland steigt gegenwärtig weiter an. Wellness Urlaube sind im Trend. 5,18 Mio. Deutsche gingen z.B. 2016 in Deutschland regelmäßig in die Sauna oder in ein Dampfbad. 21,76 Mio. suchen diese ab und zu auf. So kann man es auf dem Statistik Portal Statista nachlesen.

Wenn Sie nun auch mit der Anschaffung einer Heimsauna liebäugeln, sind Sie nicht allein damit. Es wird Zeit den Gesundheitstrend nicht zu verpassen und sich auch Erholung und Entspannung im Alltag beim Saunieren zu gönnen. Lassen Sie sich auf unserer Seite zum Nutzen der Heimsauna, zu ihren gesundheitlichen Effekten und zu den vielen Möglichkeiten, eine Sauna zu Hause zu installieren, beraten.

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